DFG-Forschungsgruppe 5183

Grenzüberschreitende Mobilität und Institutionendynamiken

transMID ist ein disziplinübergreifendes und transregionales Forschungsprojekt, welches potenzielle Wechselwirkungen zwischen grenzüberschreitender Mobilität und Institutionen erforscht. Mit der Mobilitäts- und Migrationsforschung einerseits und der Institutionenforschung andererseits werden sozialwissenschaftliche Debatten, die bislang weitgehend parallel zueinander verliefen, systematisch zusammengeführt.

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Über transMID

Die Forschungsgruppe vereint Wissenschaftler*innen aus Soziologie, Ethno­logie und Politikwissenschaft und untersucht mit fünf Teilprojekten das wechselseitige Verhältnis zwischen grenzüberschreitender Mobilität und Institutionen in einer länderübergreifenden und über einen europäischen Kontext hinausgehenden transregionalen Perspektive. Ihr Ziel ist es, einerseits die Relevanz von Institutionen für die Ausprägung, Gestaltung oder Kontrolle grenzüberschreitender Mobilität (insbesondere Arbeits-, Bildungs- und Flucht­migration) und andererseits die damit einhergehenden Konsequenzen für den Bestand und Wandel von Institutionen zu analysieren. Auf diese Weise rücken die mit grenzüberschreitender Mobilität einhergehenden Institutionendynamiken (Institutionalisierung, De- und Re-Institutionalisierung, Institutionenpluralismus) bzw. die darin inhärenten Mechanismen institutioneller Eigen- und Fremdregulierung von Mobilität in den Fokus aufeinander abgestimmter theoretischer und empirischer Analysen.

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Aktuelles

Workshop

„Institutional Dynamics and Mobility in Southern Africa“


Ende April 2022 begrüßte Teilprojekt 1 („Mobilität und Institutionen intermediärer Herrschaft im südlichen Afrika“) Prof. Rijk van Dijk (African Studies Centre, Leiden University) für einen zweiwöchigen Gastaufenthalt am Global South Studies Center (GSSC) in Köln. Im Rahmen dieses Aufenthalts organisierte PD Dr. Mario Krämer am 4.5.2022 einen hybriden Workshop mit Mitgliedern der Forschungsgruppe und Kolleg*innen des Global South Studies Center zum Thema „Institutionelle Dynamiken und Mobilität im südlichen Afrika“. Dabei hatten die Forscher*innen des Teilprojekts 1 die Gelegenheit, ihre Forschungsvorhaben vorzustellen und mit Prof. Rijk van Dijk über seine Forschungen zu Mobilität und Institutionendynamiken in Botswana zu diskutieren.

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Workshop

„Doing research with vulnerable persons: awareness-building and (self-)reflexivity“


Am 17. und 18.03.2022 fand der erste interne (Online-)Workshop der Forschungsgruppe 5183 statt. Dr. Dima Zito (Diplom-Sozialpädagogin und promovierte Human- und Sozialwissenschaftlerin) leitete die zweitägige Veranstaltung zum Thema „Doing research with vulnerable persons: awareness-building and (self-)reflexivity“ in der es um methodische und forschungsethische Fragen ging.

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Sprecherin

Prof’in Dr. Karin Schittenhelm
Seminar für Sozialwissenschaften
Universität Siegen
Adolf-Reichwein-Str. 2
57068 Siegen
schittenhelm@soziologie.uni-siegen.de

Stellvertretende Sprecherin

Prof’in Dr. Katharina Inhetveen
Seminar für Sozialwissenschaften
Universität Siegen
Adolf-Reichwein-Str. 2
57068 Siegen
inhetveen@soziologie.uni-siegen.de

Wissenschaftlicher Koordinator

Dr. Dominik Schieder
Seminar für Sozialwissenschaften
Universität Siegen
Adolf-Reichwein-Str. 2
57068 Siegen
dominik.schieder@uni.siegen.de

Sekretariat

Sharon Harvey
EN-C 113
Universität Siegen
Walter-Flex-Str.3
57068 Siegen
sharon.harvey@uni-siegen.de